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DIE GESCHICHTE DES CINEMA FILMKUNSTKINOS

Am 30.04.1963 wurde das cinema von dem Filmverleih „Neue Filmkunst Walter Kirchner“ eröffnet. Die „Neue Filmkunst“ widmete sich dem künstlerisch wertvollen Film und bot ausschließlich anspruchsvolle Filme in ihrem Verleih und im cinema an. „Wer in den fünfziger Jahren aufgewachsen ist, damals anfing, ins Kino zu gehen, sich für anspruchsvolle Filme interessierte, hat – ob bewusst oder unbewusst – Filme der „Neuen Filmkunst Walter Kirchner“ gesehen. Bunuels „Los Olvidados“, René Clairs „Die schönen der Nacht“, „Edouard und Caroline“ von Jacques Becker, Jean Renoirs „Landpartie“…frühe Eindrücke, die sich eingeprägt haben.  Was Film ist, hat man nicht zuletzt bei Walter Kirchner gelernt.“ (epd film 8/87) kino alt

Gleichzeitig hat sich die „Neue Filmkunst“ schon damals für den Erhalt der Filmgeschichte eingesetzt und die Werke von Ernst Lubitsch, Max Ophüls oder Alfred Hitchcock aus den 20er und 30er Jahren für die deutsche Leinwand (wieder) entdeckt.

kino alt 2 1975 musst die „Neue Filmkunst“ schließen. Das cinema wurde von Hans Joachim Flebbe übernommen und später von der Cinemaxx-Kette mit betrieben, die das Kino Anfang 1999 aufgab.
Am 13. Mai 1999 wurde es von der „Lupe GmbH“ – dem Nachfolgeverleih der „Neuen Filmkunst“ als Programmkino wieder eröffnet. Neue Arthouse-Filme und viele der alten Klassiker wie z.B. La Strada, Harold und Maude, Duell in der Sonne, Filme von Buster Keaton, Charlie Chaplin, Michelangelo Antonioni, Ingmar Bergman, Alfred Hitchcock, René Clair usw. und anderes standen auf dem Programm.

Ende Oktober 2005 schloss die „Lupe GmbH“ und am 1. November 2005 wurde das cinema von Sandra Kirchner als Einzelbetreiber übernommen, mit dem Wunsch die Tradition des cinemas fortzusetzen und dem Publikum weiterhin ein vielseitiges Filmkunstprogramm mit deutschen, internationalen und europäischen Filmen anzubieten. Außerdem beinhaltet das Programm Sonderveranstaltungen wie z.B. Erstaufführungen in Anwesenheit von Regisseuren und Schauspielern und Dokumentarfilme mit anschließender Diskussion, Filmreihen, Live-Events, Live-Konzerte, regelmäßige (Stumm-) Filmaufführungen mit Live-Musikbegleitung von Björn Jentsch und im Saal sind regelmäßig Ausstellungen von dem Göttinger Fotografen Niklas Richter zu sehen.

Auszeichnungen und Preise:
Seit der Wiedereröffnung als Programmkino erhielt das cinema jedes Jahr Auszeichnungen/Preise für sein herausragendes Kinoprogramm  – sowohl von der Nordmedia fonds GmbH als auch von der Bundesregierung.
preise

Mit dem Filmangebot möchte ich dem Publikum weiterhin ein vielseitiges Filmkunstprogramm mit deutschen, europäischen und internationalen Filmen bieten, wobei mein Augenmerk immer auf den anspruchsvollen Film gerichtet ist.
Durch sein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm spricht das cinema einen weitumfassenden Publikumskreis an:
Kunst-, Theater-, Literatur-, und Musikinteressierte, das intellektuelle, gutbürgerliche Publikum, viele Senioren, Schüler, Studenten wie auch Familien mit Kindern gehören inzwischen zu unserem Stammpublikum.

Das Programm beinhaltet:

Erstaufführungen

Filmklassiker

Repertoirefilme

Filme im Original mit Untertiteln

Dokumentarfilme

(Stumm-) Filme mit Live-Musikbegleitung

Filme in Anwesenheit von Regisseuren und Schauspielern

(Dokumentar-) Filme mit anschließender Diskussion

Kinderfilme

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Letzte Aenderung: 16.02.2009 Verantwortlicher: Impressum