Das
cinema musste am 31.01.2011 aus den Räumen in der Weenderstr.
58 ausziehen, da das Haus verkauft wurde.
Ab Frühjahr 2012 werden verschiedene Live-Veranstaltungen und Konzerte in anderen Räumen
angeboten (sh. Vorankündigungen)
Die Suche nach neuen Räumen geht weiter und wir hoffen, dass das
cinema wieder an einem anderen Ort für Sie da sein
kann - mit einem bunten Programm mit Filmkunstfilmen, Konzerten und
anderen Liveveranstaltungen.
Der
Verein "Filmkunstfreunde Göttingen e.V" setzt sich für ein neues
Filmkunstkino in Göttingen ein. Wenn Sie aktuelle Informationen
erhalten, Mitglied werden oder
durch Mitarbeit helfen wollen, schicken Sie bitte eine E-mail an filmkunstfreunde@cinema-goettingen.de
DIE GESCHICHTE DES CINEMA FILMKUNSTKINOS
| Am
30.04.1963 wurde das cinema von dem Filmverleih „Neue Filmkunst Walter
Kirchner“ eröffnet. Die „Neue Filmkunst“ widmete sich dem künstlerisch
wertvollen Film und bot ausschließlich anspruchsvolle Filme in ihrem
Verleih und im cinema an. „Wer in den fünfziger Jahren aufgewachsen
ist, damals anfing, ins Kino zu gehen, sich für anspruchsvolle Filme
interessierte, hat – ob bewusst oder unbewusst – Filme der „Neuen
Filmkunst Walter Kirchner“ gesehen. Bunuels „Los Olvidados“, René
Clairs „Die schönen der Nacht“, „Edouard und Caroline“ von Jacques
Becker, Jean Renoirs „Landpartie“…frühe Eindrücke, die sich eingeprägt
haben. Was Film ist, hat man nicht zuletzt bei Walter
Kirchner gelernt.“ (epd film 8/87) |
|
Gleichzeitig hat sich die „Neue Filmkunst“ schon damals für den Erhalt
der Filmgeschichte eingesetzt und die Werke von Ernst Lubitsch, Max
Ophüls oder Alfred Hitchcock aus den 20er und 30er Jahren für die
deutsche Leinwand (wieder) entdeckt.
|
1975
musst die „Neue Filmkunst“ schließen. Das cinema wurde von Hans Joachim
Flebbe übernommen und später von der Cinemaxx-Kette mit betrieben, die
das Kino Anfang 1999 aufgab. Am 13. Mai 1999 wurde es von der
„Lupe GmbH“ – dem Nachfolgeverleih der „Neuen Filmkunst“ als
Programmkino wieder eröffnet. Neue Arthouse-Filme und viele der alten
Klassiker wie z.B. La Strada, Harold und Maude, Duell in der Sonne,
Filme von Buster Keaton, Charlie Chaplin, Michelangelo Antonioni,
Ingmar Bergman, Alfred Hitchcock, René Clair usw. und anderes standen
auf dem Programm. |
Ende Oktober 2005 schloss die „Lupe GmbH“ und am 1. November 2005 wurde
das cinema von Sandra Kirchner als Einzelbetreiber übernommen, mit dem
Wunsch die Tradition des cinemas fortzusetzen und dem Publikum
weiterhin ein vielseitiges Filmkunstprogramm mit deutschen,
internationalen und europäischen Filmen anzubieten.
Auszeichnungen und Preise:
Seit der Wiedereröffnung als Programmkino erhielt das cinema jedes Jahr
Auszeichnungen/Preise für sein herausragendes Kinoprogramm –
sowohl von der Nordmedia fonds GmbH als auch von der Bundesregierung. |
|
Mit dem
Filmangebot
möchte ich dem Publikum weiterhin ein vielseitiges Filmkunstprogramm
mit deutschen, europäischen und internationalen Filmen bieten, wobei
mein Augenmerk immer auf den anspruchsvollen Film gerichtet ist.
Durch sein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm spricht das cinema einen weitumfassenden Publikumskreis an:
Kunst-, Theater-, Literatur-, und Musikinteressierte, das
intellektuelle, gutbürgerliche Publikum, viele Senioren, Schüler,
Studenten wie auch Familien mit Kindern gehören inzwischen zu unserem
Stammpublikum.